Ich hasse Software
Vorhin bin ich über einen außerordentlich passenden Artikel zum Thema Softwarebenutzung und Softwareentwicklung gestoßen, betitelt „Nobody Hates Software More Than Software Developers„. Darin wird schön beschrieben, warum Software so schlecht ist, wie sie ist, und warum ausgerechnet die Programmierer, die sie produzieren, am meisten darunter leiden.
Der Artikel referenziert dabei den weiteren, sehr guten Artikel „Why software sucks (And what to do about it)„, der genauer beschreibt, wie schlechte Software zu erkennen ist.
Beide Artikel sind sehr lesenswert gerade auch für Nicht-Programmierer! (auf Englisch)
Bye Bye
Morgen wird Internet und Telefon umgeschaltet auf unser Haus, in dem wir aber noch gar nicht wohnen! Ergo: bis zum Einzug am 7. Juni 2008 habe ich zu Hause kein Internet und kein Telefon mehr.
Ob ich das aushalte? Das Zittern fängt schon an…
Kult of Keepers No More
Hier ist eine gar fürchterliche Nachricht:
After 10 years of writing, organising and running games of Call of Cthulhu [...] the Kult of Keepers is to end.
Kult of Keepers No More – Yog-Sothoth for Lovecraft & Cthulhu
Das ist auch eine sehr schlechte Nachricht für eine mögliche Teilnahme an Tentacles 2008.
Doc-T zieht um und zusammen
Alles weitere auf http://blackrealm.wordpress.com/ (oder auch http://blackrealm.de/ ).
Wenn das Alltägliche zum Ungewöhnlichen wird
Heute habe ich es das erste mal dieses Jahr geschafft, gegen 18:00 die Arbeit zu verlassen. Das gab mir die lange geplante (seit drei Wochen fuhr ich mit Pfandflaschen im Auto herum) Gelegenheit, mal wieder zum Einkaufen zu fahren, das erste mal seit sechs Wochen. Zum Glück hatte ML mich in der Zwischenzeit mit dem Allerallernotwendigstem (Softdrinks, Toilettenpapier) versorgt.
Reiseplanung USA
Hier ist meine Reiseplanung für die nächsten beiden Wochen:
Peanut Butter
Irgendwer hatte mich irgendwann letztens darum gebeten, irgendeine besondere Peanut Butter aus Amiland mitzubringen. Da ich wußte, daß ich mir nicht merken kann, welche und für wen, bat ich um eine Email.
Natürlich habe ich, wie erwartet, vergessen, welches Produkt es war und für wen. Und habe (genauso natürlich
) keine Email bekommen.
To whom it may concern: bitte mir eine Email mit dem Produktnamen schreiben, falls der Wunsch noch besteht.
Fotos von der documenta 12 in Kassel
ML und ich waren im Juli zwei Tage zur Dokumenta 2007. Die Fotos gibt’s hier.
Vogelgrippe followup (nicht wirklich)
Frisch aus der Online-Tagespresse:
Jede Woche sterben drei Kinder — Tagesspiegel Online – Nachrichten
Köln – Jede Woche sterben in Deutschland statistisch gesehen mindestens drei Kinder an den Folgen von Gewalt oder Vernachlässigung. Die jüngste Kriminalstatistik für 2005 weise 178 Fälle auf, in denen Kinder Opfer von Mord, Totschlag oder fahrlässiger Tötung infolge von Vernachlässigung wurden, berichteten die Deutsche Kinderhilfe Direkt und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) am Freitag in Köln. Unicef schätze, dass 2006 rund 100 Jungen und Mädchen Opfer tödlicher Gewalt wurden. Der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen sagte, die Dunkelziffer sei sehr hoch und könne nicht in Schätzzahlen angeben werden.
Noch mal zur Erinnerung an Die Deutschen und die Vogelgrippe. In Summe 106 erkrankte und 8 tote Menschen weltweit in 10 Jahren.
Noch Fragen?
Wohnung
Hier ein paar Snippets der von mir genutzten Mietwohnung.
Unten
Die untere Ebene mit Küche, einer Diele zum Rollenspielen und Cosimmen (von wegen “Essen”). Entgegen der Zeichnung ist der Eßbereich auch mit Fliesen ausgelegt. Von einem privaten Flur geht’s dann in Büro (”Kind”, schnickschnack), Schlafzimmer und Badezimmer mit Dusche und Badewanne.
Oben
Über eine Holztreppe kommt man in die obere Ebene mit kleinem Flur, einem sinnlosen Mikrobalkon, dem Gäste-WC sowie dem Wohnzimmer. An dessen Ende führt eine zweiteilige Glasschiebetür auf die Dachterasse.
Die handschriftliche Anmerkung “Gr. Düne” ist nicht als “Große”, sondern als “Grohner” zu interpretieren. Das ist sozusagen das Berliner Marzahn oder Ostbremer Neue Vahr von Bremen-Nord.
Quadratmeter
Vorteile
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Die Wohnung als solche ist schon angenehm protzig. Außerdem turnt mir niemand auf dem Kopf herum. Die Dachterasse ist angenehm dekadent.
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Die Arbeit ist nah.
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Der Busbahnhof Vegesack ist 1 Fußminute von der Haustür entfernt, der Eisenbahnbahnhof Vegesack 2. Eine Einkaufmaschine ist 3 Fußminuten entfernt, das Segel
schulschiff Deutschland (Besichtigung 1,60 Euro) 4,der Irish Pub am Hafen vielleicht 7. -
Je nach Zählweise sind ein bis zwei Fußgängerzonen zwei bis vier Fußminuten entfernt, die entspanntes Einkaufen ermöglichen. Außerdem habe ich dort nach Jahren des Suchens tatsächlich eine mir gefallende Uhr gefunden!
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Die Weserpromenade ist gleich um die Ecke, da kann man nett am Weserufer flanieren, gegenüber sind die Werften mit den Luxusyachten und so.
Nachteile
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Trotz der Protzigkeit gibt’s was zu meckern: Der kleine Balkon ist voll überflüssig, die Flure sind zu groß: alles toter Raum. Die nicht rechtwinkligen Wände stören nicht nur mein ausgeprägtes Symmetrieempfinden, sondern sind auch voll unpraktisch zum Möbelstellen.
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Kein Cat.6 Kabel in der Wand, keine Klimaanlage im Serverraum
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Direkt vor der Haustür fahren diverse Buslinien vorbei. Dabei geht’s auch noch über Kopfsteinpflaster und in die eine Richtung bergauf (Bleifuß), wenig überraschenderweise in die andere Richtung bergab (Höchstgeschwindigkeit). Das ist schon etwas laut.
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Die “Grohner Düne” (s.o.) ist nicht weit weg, was von dort so an Leuten unter meiner Wohnung durchläuft ist nicht immer belästigungsfrei.
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Vergleichbares kann man über den Orient e.V. berichten, der unten eingezogen ist. In der Woche nachts um halb drei auf der Straße herumzulärmen ist für arbeitstätige Bevölkerung anstrengend. Minimaler Effekt im kalten Winter und bei Regen, im warmen Sommer ist’s merklich.
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Der Nachtbus braucht vom Bremer Hauptbahnhof nach Hause 1 Stunde und fährt unter der Woche nicht. NB: Es gibt auch eine Expresslinie, die braucht wie der Zug 25 Minuten, fährt aber nur am Wochenende.
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VEGESACK! TOT! (Keine Kinos, keine Cocktailbars, keine Konzerte, kein GAR-NICHTS *heul*)