Los Arapiles

Kurzinfos

Name Los Arapiles
Name The Battle of Los Arapiles
Untertitel La Victoria de Wellington en Salamanca
Reihe Batallas de la Guerra de la Independencia (1808-1814)
Reihe Battles of the Peninsular War (1808-1814) Volume II
Genre Napoleonische Kriege
Thema Kampagne bei Salamanca
Epoche 22.7.1812
Spielebene taktisch und optional operationell
Zeitmaßstab 15 Minuten/Zug
Kartenmaßstab 140 m/Hex
Einheitenmaßstab Batallione/Regimenter
Anzahl Spieler 1-2 (mehr möglich)
Counterzahl 1080
Kartengröße 4x 24”x20”, 1x 15”x12” (operationell)
Regelseiten 34+32
Komplexität mittel/hoch (SimTac)
Komplexität hoch (ich)
Jahr 1993, 2. Ausgabe 1995
Info-URL Grognard und ebenda auch unter Battles of the Peninsula War series (SimTac Spain)
Info-URL Gesellschaft für historische Simulationen (deutsch), irgendwo in der Mitte wird die Serie vorgestellt

Inhalt

Kampagne um Salamanca, Juni-Juli 1812, im spanischen Befreiungskrieg gegen Napoleon. Lord Arthur Wellesley, Duke of Wellington, mit seinen Briten, ein paar Portugiesen und noch weniger Spaniern ist auf dem permanenten Rückzug vor der “Portugal Armee” der Franzosen von Marschall Marmont. Bei Salamanca hat Wellington schon wieder die ersten Rückzugsvorbereitungen getroffen und sammelt seine Truppen, als Kommando- und Informationsdefizite auf Seiten der Franzosen deren Front überspannt. Wellington sieht seine Chance, zögert, entscheidet sich, mobilisiert innerhalb von 30 Minuten seine etwa 8 Divisionen und koordiniert eine grandiose Attacke.

Weiterentwickelte Version (sagt da jemand Raubkopie?) der La Bataille Serie von Clash of Arms. Hinzugekommen sind Kommandoregeln. Das gruselige 6-basierte System ist durch ein Hunderter-System ersetzt worden. Reserven nehmen eine regelrelevante Rolle ein.

Dem Spiel liegen sehr umfangreiche historische Hintergrundinformationen bei, 15 Seiten Auszug aus einem Buch beschreiben die Schlacht in allen Details, viele Fotos zeigen die Landschaft heute, sogar mit genauer Benennung von welchem Hex aus man gerade wohin schaut. Leider sind die Schlachtkleinkarten schlecht zu lesen.

Meine Meinung

Die Qualität der Counterpappe ist unfaßbar schlecht. Die restliche technische Qualität ist herausragend gut, z.B. ist da der laminierte Tabellenbogen, dem auch ein Glas Cola nichts ausmachen wird. Die Order of Battle-Bögen sind im Gegensatz zu Ligny gut lesbar. Auf der Rückseite führen sie die Eingangsstärken und Verluste aller Regimenter auf!

Die Karte ist übersichtlich und wohlkoloriert, noch besser als die von La Bataille de Ligny. Die Counter geben vor, historisch akkurat zu sein, eine Seite in den “Regeln” erläutert die historischen Hintergründe der Uniformen und warum deshalb die Counter so aussehen. Dadurch sind sie etwas überbunt und unübersichtlich, aber das waren die Uniformen damals wohl auch.

Ganz besonders fies ist, daß praktisch alles im Spiel sowohl Spanisch als auch Englisch beschriftet ist. Insbesondere auf der Rückseite der Counter ist das vielleicht etwas übertrieben.

Fazit

Der beste Spielekauf bis dato, die Kiste hat alle meine Erwartungen übertroffen. Die historische Recherche ist sehr überzeugend.

Muß ich spielen. Unbedingt. Kann man auch.

KAUFEN KAUFEN KAUFEN!

Advertisements
Both comments and trackbacks are currently closed.
%d Bloggern gefällt das: