Wohnung

Hier ein paar Snippets der von mir genutzten Mietwohnung.

Unten

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Die untere Ebene mit Küche, einer Diele zum Rollenspielen und Cosimmen (von wegen “Essen”). Entgegen der Zeichnung ist der Eßbereich auch mit Fliesen ausgelegt. Von einem privaten Flur geht’s dann in Büro (”Kind”, schnickschnack), Schlafzimmer und Badezimmer mit Dusche und Badewanne.

Oben

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Über eine Holztreppe kommt man in die obere Ebene mit kleinem Flur, einem sinnlosen Mikrobalkon, dem Gäste-WC sowie dem Wohnzimmer. An dessen Ende führt eine zweiteilige Glasschiebetür auf die Dachterasse.

Die handschriftliche Anmerkung “Gr. Düne” ist nicht als “Große”, sondern als “Grohner” zu interpretieren. Das ist sozusagen das Berliner Marzahn oder Ostbremer Neue Vahr von Bremen-Nord.

Quadratmeter

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Vorteile

  • Die Wohnung als solche ist schon angenehm protzig. Außerdem turnt mir niemand auf dem Kopf herum. Die Dachterasse ist angenehm dekadent.

  • Die Arbeit ist nah.

  • Der Busbahnhof Vegesack ist 1 Fußminute von der Haustür entfernt, der Eisenbahnbahnhof Vegesack 2. Eine Einkaufmaschine ist 3 Fußminuten entfernt, das Segelschulschiff Deutschland (Besichtigung 1,60 Euro) 4, der Irish Pub am Hafen vielleicht 7.

  • Je nach Zählweise sind ein bis zwei Fußgängerzonen zwei bis vier Fußminuten entfernt, die entspanntes Einkaufen ermöglichen. Außerdem habe ich dort nach Jahren des Suchens tatsächlich eine mir gefallende Uhr gefunden!

  • Die Weserpromenade ist gleich um die Ecke, da kann man nett am Weserufer flanieren, gegenüber sind die Werften mit den Luxusyachten und so.

Nachteile

  • Trotz der Protzigkeit gibt’s was zu meckern: Der kleine Balkon ist voll überflüssig, die Flure sind zu groß: alles toter Raum. Die nicht rechtwinkligen Wände stören nicht nur mein ausgeprägtes Symmetrieempfinden, sondern sind auch voll unpraktisch zum Möbelstellen.

  • Kein Cat.6 Kabel in der Wand, keine Klimaanlage im Serverraum LOL

  • Direkt vor der Haustür fahren diverse Buslinien vorbei. Dabei geht’s auch noch über Kopfsteinpflaster und in die eine Richtung bergauf (Bleifuß), wenig überraschenderweise in die andere Richtung bergab (Höchstgeschwindigkeit). Das ist schon etwas laut.

  • Die “Grohner Düne” (s.o.) ist nicht weit weg, was von dort so an Leuten unter meiner Wohnung durchläuft ist nicht immer belästigungsfrei.

  • Vergleichbares kann man über den Orient e.V. berichten, der unten eingezogen ist. In der Woche nachts um halb drei auf der Straße herumzulärmen ist für arbeitstätige Bevölkerung anstrengend. Minimaler Effekt im kalten Winter und bei Regen, im warmen Sommer ist’s merklich.

  • Der Nachtbus braucht vom Bremer Hauptbahnhof nach Hause 1 Stunde und fährt unter der Woche nicht. NB: Es gibt auch eine Expresslinie, die braucht wie der Zug 25 Minuten, fährt aber nur am Wochenende.

  • VEGESACK! TOT! (Keine Kinos, keine Cocktailbars, keine Konzerte, kein GAR-NICHTS *heul*)

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