Monterey, 29.10.2007

Morgens tue ich ganz schön was für die Umwelt und frühstücke sicher.

(Die Bilder sind hier).

Mal sehen, was ich alles an Plastikmüll produziere: Den Styroporbecher für den Kaffee, zwei Styroporteller für Toast und Kuchen, ein Plastikbecher für den Eistee, die Plastikfolie um den Plastikbecher für den Eistee, eine Styroporschale für die Corn Flakes, ein Satz Plastikbesteck, die Butter ist in streichgerechten Stückchen portioniert, auf beiden Seiten von einem Stück Plastik eingerahmt. Die spinnen, die Amis! Dabei fällt mir auf, daß der Styroporbecher gar nicht in Plastikfolie eingepackt war! Ich fühle mich schon ein bißchen schlecht.

Und los geht es auf die Strasse nach Merced. Schon bald sehe ich die ersten Palmen. Bei Merced wird das Land deutlich weniger bergig und die landwirtschaftliche Nutzung nimmt zu. Erst ist das Weideland erkennbar, dann kommt Ackerbau hinzu, schließlich Obstbäume. „We farm. You eat.“ ist das hiesige Motto.

Hier gibt es wieder politische Plakatmeinungsäußerung. Auf einer Anhöhe stehen drei Plakate: „United we stand“, „Remember the towers and the pentagon“, „God bless America“.

Auch räumlich nimmt das Land andere Dimensionen an, wie die Schilder „Patrolled by aircraft“ und „Speed limit enforced by aircraft“ verdeutlichen. Über mir braust ein Flugzeug hinweg, welches die Felder besprüht. Ich fühle mich an Hitchcock erinnert.

Am gestrigen Tag begann der Tag mit etwa 69 Grad in Carson City und die Temperaturen fielen konstant auf etwa 50 Grad im Yosemite. Heute beginnt der Tag wieder bei etwa 69 Grad, steigt aber bald auf bis 79 Grad an, um dann später bis auf 53 wieder zu fallen. Wie gut, dass mein Wagen eine Klimaanlage hat.

Über die 140, die I5 südlich, dann die 152 entlang gelange ich zum San Luis Reservoir, einem großen Wasserspeicher für die Region. Ich halte kurz beim Visitor Center, spurte aber zügig weiter, auf der 156 vorbei an Hollister, auf der US 101 dann der 68 nach Monterey. Das Wetter ist mittlerweile regnerisch.

Fisherman’s Warf fasziniert mich hier nicht, ich besuche das Aquarium, welches sehr sehenswert ist. Ich schieße wieder viele Fotos, aber nicht soviele, wie ich gerne würde. Zum Abschied nehme ich zur Stärkung noch einen Monster-Brownie.

Nun nördlich fahren nach Zahlen: 1, 17, 85, 82. Dann kommt auch schon die Stanford Avenue, links abgebogen in die Hotelgarage und eingecheckt. Die Unterkunft ist deutlich übertrieben, zwar etwas laut, aber ansonsten „sehr nett“ 🙂

Morgen früh geht’s dann powermäßig mit Arbeit weiter. Der Terminplan für die nächsten drei Tage ist voll.

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