San Francisco, 01.11.2007

Jeder Tag beginnt früher, heute kam der Wakeup Call um 06:45. Auf geht es nach San Francisco zum Internet Archive.

(Die Bilder sind hier).

Die Fahrt dorthin ist unspektakulär, mittlerweile kenne ich die Freeway-Nummern, Richtungen und Abfahrten. Das Zielbüro liegt im Presidio-Park, also direkt an der Golden Gate Bridge. Vor Ort verfahre ich mich leicht und lande direkt unter der Brücke. Ein Foto läßt nur einen halben Pfeiler erahnen, denn dichter Nebel liegt über der ganzen Küste.

Auf dem Weg zum Office stehe ich an einer Straßenkreuzung und studiere die Karte. Eine Frau aus einem anderen Auto von gegenüber gestikuliert mir wild zu. Ja, ich weiß, daß ich hier falsch stehe. Ich winke zurück, sie gestikuliert weiter, ich fahre das Fenster herunter: Hm? Sie: Geht’s hier zur Brücke? Ich: Ja, genau, immer die Straße runter! Dann blinke ich links und fahre von der Rechtsabbiegerspur nach links weiter. Immer das gleiche mit diesen Touristen, die sich nicht auskennen, tststststs… 🙂

Schnell weiter zum Meeting, welches sich ausgesprochen locker abläuft. Hier macht arbeiten Spaß. Spontan habe ich noch ein Anschlußmeeting in San Francisco Innenstadt, um mir das Rechenzentrum anzuschauen.

Die Fahrt dahin ist erstaunlich einfach, nur Parken ein Problem. Hier wird die Parkuhr minutenweise bezahlt, ich habe wieder nur Dollarnoten in der Tasche. Ein netter Mensch, den ich nach Wechselgeld frage, schenkt mir ein paar Münzen. Zusammen mit meinem Klimpergeld reicht das für 11 Minuten parken. 😦

Ich haste einen Block weiter zum Rechenzentrum und schnacke mit Ralf, Sysadmin, aus Deutschland. Wie nett. Hier stehen 1600+ Server mit 2+ Petabyte an Daten!

Dann hastig zurück nach Stanford zum nächsten Meeting. In San Francisco ist’s ein wenig Herumgurkerei, ich erkenne aber Straßen wieder, durch die ich vor ein paar Tagen schon mal gefahren war. Die Autobahnfahrt gestaltet sich locker.

Im Prinzip bin ich pünktlich in Stanford, aber wieder ist parken ein Problem. Nach ein wenig Suche stelle ich mich auf einen Personalparkplatz und hinterlasse statt Parkausweises einen Zettel mit Telefonnumer im Wagen.

Hastig zum Meeting und genauso hastig wieder zurück zum Auto (der noch da ist!) und dann ins Hotel.

Jetzt wartet die größte Aufgabe der Reise: das PACKEN! Denn leider geht es schon morgen wieder zurück nach Hause. Andererseits freue ich mich schon seeeehr auf ML… 🙂

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