Wenn das Alltägliche zum Ungewöhnlichen wird

Heute habe ich es das erste mal dieses Jahr geschafft, gegen 18:00 die Arbeit zu verlassen. Das gab mir die lange geplante (seit drei Wochen fuhr ich mit Pfandflaschen im Auto herum) Gelegenheit, mal wieder zum Einkaufen zu fahren, das erste mal seit sechs Wochen. Zum Glück hatte ML mich in der Zwischenzeit mit dem Allerallernotwendigstem (Softdrinks, Toilettenpapier) versorgt.

Es beginnt mit einem schnell gefundenen guten Parkplatz. Bei den 34 Glaspfandflaschen (von denen ich keine selber ausgetrunken habe!) hatte ich mich im Vorfeld auch nicht verzählt. Das Umtauschen des für M. gekauften Weihnachtsgeschenks ist unerwartet problemfrei (Perry Rhodan 3. Box liegt für Dich bereit!). Die beiden nebeneinanderstehenden Plastikpfandflaschenrücknahmeschreddermaschinen im P*nny bediene ich gleichzeitig parallel und befülle sie mit Plastikpfandflaschen, zwei bleiben zurück, die gehören hier nicht her.

Dann ergreift mich das blanke Entsetzen, als kein Bitter Lemon zu kaufen ist! Wie soll das nur weitergehen? Jedenfalls kaufe ich erstmal halb P*nny leer, dabei auch einige leckere Sachen (ML! Höre höre! 🙂 ).

Zurück im M*rktk**f geht alles steil bergab: erst ist das Duschgel aus, dann finde ich mein Lieblingstoast nicht (später stellt sich heraus, daß nur das Design verändert wurde, von kräftigem Hier-Bin-Ich-Kauf-Mich-Ich-Bin-Lecker-Gelb-Und-Braun hin zu langweiligen unauffälligen Hier-Nicht-Hergucken-Ich-Verstecke-Mich-Pastellfarben). Statt dessen kaufe ich eine breite Selektion von Aufbackb-ähnlich-Brotzeugs und weitere leckere Sachen 🙂 Ach so, TeX MeX zum Draufschmieren ist auch aus, trotzdem ist der Korb an der Kasse voll,

Und obwohl ich alle Bilder gleich wieder von der Mobilkamera gelöscht habe, ist das blöde Ding trotzdem voll und ich kann nicht weiterknipsen. Wie gut, daß weder Bluetooth- noch Kabelverbindung, mit beiden Heimrechnern, gerade nicht funktioniert 😦

An der Kasse kann ich plötzlich nicht mit EC-Karte zahlen! „An allen Kassen geht das, aber hier nicht! Haben Sie das große Schild da nicht gesehen?“ *hinzeig* „Äh, ich sehe hier überall nur Schilder, aber das habe ich nicht gesehen!“ (Ich war auch viel zu beschäftigt mit schnell Hinlaufen und dem blöden Mobiltelefon, als daß ich auf Profanitäten wie große Schilder achten würde!)

Wenigstens kann ich beim T*rken-des-Nicht-Wirklich-Vertrauens noch einen Sesambrotring und ein paar Leckereien kaufen, die ich jetzt gerade in mich Hineinmampfe, während eine Pokeraufzeichnung (World Open 3) dudelt.

Mit vollem Bauch werde ich mich gleich mal um die Wäsche kümmern und dabei ML anrufen, dann geht das alles viel leichter von der Hand.

Morgen muß ich dann nochmal einkaufen fahren, um all das Nachzukaufen, was heute nicht verfügbar war, und das, was ich vergessen habe.

Und außerdem sind die Bilder on the Move direkt zu http://doct.tumblr.com/ hochgeladen worden und waren live noch in der Minute, in der sie entstanden! Lustiges Mini-Blogging (nicht so Mikro wie http://www.twitter.com/), welches wohl demnächst noch öfter in diesem Blog auftauchen wird.

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